Termin Details


Texte von J. Bobrowski, Musik von Buxtehude, J.S.Bach u.a. |

Orgel: Tom Anschütz |
Erzählerin: Elisa Ueberschär |

Eintritt: 12,- Euro | Imbiss von 17:30 bis 18:45

Tom Anschütz: (geb. 1996) erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei KMD Theophil Heinke an der Trost-Orgel in Waltershausen. 2014 bis 2018 studierte er Kirchenmusik in Halle (Saale). Unterrichtet wurde er an der Orgel von Christiane Bräutigam, Dr. Steffan Nusser und Prof. Ullrich Lamberti. Interpretationskurse, u.a. bei Prof. Arvid Gast (Lübeck), runden seine künstlerische Ausbildung ab. Zu seinen Referenzen zählen Auftritte, u.a. bei Festivals wie dem Thüringer-Orgelsommer oder dem Bach-Festival Arnstadt. Er ist Künstlerischer Leiter des Tenneberg-Consorts Waltershausen.  2023 war er Regionalkantor im Kirchenkreis Waltershausen-Ohrdruf und arbeitet seit Anfang 2024 als Kantor der Region Ohrdruf. Vielfältige Konzerte führten ihn bereits an bedeutende Orgeln wie der Trost-Orgel in Waltershausen, der Schuster-Orgel in Zittau oder der Sterzing-Orgel in Büßleben.

Elisa Ueberschär wurde 1989 in Gera geboren. 2013 führte es sie als festes Ensemblemitglied an das Theater Plauen/Zwickau. Seit 2015 ist sie freischaffende Schauspielerin und Theatermacherin und lebt in Jena. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit der DDR-Geschichte und entwickelt Formate, die zwischen Historienarbeit und Zukunftsforschung liegen. Wichtig ist ihr, Fragen aus Sicht der Wendegeneration zu stellen. Dabei steht immer der künstlerische Raum als gesellschaftliche Diskussionsplattform im Mittelpunkt.

Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit ist sie derzeit am Theaterhaus Jena tätig. Sie ist Mitglied in Die Ost West AG und arbeitet für Film- und Fernsehproduktionen. https://elisa-ueberschaer.de/

Dieses Konzert findet in Kooperation mit der Internationalen Johannes-Bobrowski-Gesellschaft statt:

Crapp-Schippel-Orgel, Krölpa, Foto: Ute Thalmann

Die Krölpaer Orgel wurde ursprünglich 1694 für die Hospitalkirche im südthüringischen Schleusingen erbaut. Laut einer Inschrift in der Balgplatte haben „[…] beide geVattern Christoph Crapp Orgelmacher von Eisfelt, und Caspar Schippel zu Hildburghausen, dieses Orgelwerk aus guder Afection miteinander verferdiget […].“ Das Gemeinschaftswerk der zwei Vettern verblieb gut einhundert Jahre in der Kirche St. Kilian, bevor 1801 die Kirchengemeinde Krölpa die Orgel kaufte und von dem Orgelbauer Michael Georgi aus Unterwirrbach nach Ostthüringen versetzen ließ. In den 1920er Jahren wurde die Orgel pneumatisiert und erweitert, bevor die Orgel 1997 durch die Orgelbaufirma Hoffmann aus Ostheim vor der Rhön restauriert wurde. Die Orgel ist seitdem wieder mechanisch und hat 10 Register auf einem Manual mit Pedal, außerdem drei Zimbelsterne.

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