Termin Details


Achtung: geänderte Uhrzeit 17 Uhr!!!

Ein Orgelmärchen mit der Open-Air-Orgel |

Orgel:  Julia Lucas & Torsten Sterzik |

Eintritt frei, Kollekte für die Restaurierung der Sternenorgel erbeten |

Mehr zum Projekt der Sternenorgel Marisfeld, der Schmettlingsorgel und dem zweitlängsten Musikstück finden Sie hier: https://sternenorgel-marisfeld.de/

Sterzik-Lucas-by-Bastian-Frank

Julia Lucas wurde 1981 in Eisenach geboren. Seit 2000 studierte sie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena Schulmusik (Ergänzungsstudium Stimmbildung), Musikwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft. Im Anschluss war sie bis Ende 2011 am FRANZ-LISZT-ZENTRUM der Weimarer Musikhochschule als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Nach langjähriger Freiberuflichkeit als Musikerin, Musikpädagogin, Chorleiterin und Autorin ist sie seit 2024 Kantorin an der Eisfelder Dreifaltigkeitskirche.

Torsten Sterzik wurde 1963 in Saalfeld geboren. Dort erfuhr er bei den „Thüringer Sängerknaben“ seine grundlegende musikalische Ausbildung. Später erhielt er Klavier-, Orgel- und Dirigierunterricht bei Michael Schönheit. 1983 nahm Sterzik ein Kirchenmusikstudium in Eisenach auf. Von 1989 an war er Kirchenmusiker in Oberweißbach. 1991 wurde er Orgelsachverständiger der Thüringer Landeskirche. Seit September 2000 ist er Stadtkantor von Hildburghausen. 2003 erfolgte seine Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Konzertreisen führten Torsten Sterzik durch Deutschland, Rumänien, Ungarn und die Ukraine. Seine Leidenschaft gilt dem Komponieren und dem Erforschen der mitteldeutschen Orgelgeschichte.

Konzertorgel „Open Air“ – Foto: Christoph Schindler
Konzertorgel Open Air

Die Idee, eine fahrbare Orgel zu bauen, um auch außerhalb von Kirchen an besonderen Plätzen Orgelmusik erklingen lassen zu können, wurde 1998 von KMD Bachpreisträger Gottfried Preller, dem Initiator und langjährigem Leiter des Thüringer Orgelsommers, sowie dem Orgelbaumeister Günter Hofmann am Biertisch geboren und im gleichen Jahre von der Ostheimer Orgelbaufirma Hofmann in die Tat umgesetzt. Dafür wurde ein LKW aufwendig umgebaut. Auf der Ladefläche des Fahrzeuges bekam eine extra dafür konzipierte Orgelanlage ihren Platz. Ein dazugehöriger transportfähiger, beweglicher und freistehender elektrischer Spielschrank, der auch auf der Ladefläche transportiert wird, ermöglicht den Einsatz des fahrbaren Instrumentes auch an ungewöhnlichen Spielorten. Die Orgel hat 29 klingende Register auf zwei Manualen und Pedal und eine elektrische Spiel- und Registertraktur.

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