Eintritt: 12,- Euro | mit kulinarischen Köstlichkeiten vom Rosenhof

Dietrich Modersohn hat seine musikalischen Wurzeln in der mitteldeutschen Knabenchortradition. Der vielseitige Musiker engagiert sich für die wunderbaren Dorforgeln seines Umfeldes genauso wie für anspruchsvolle Orgelkonzerte in Deutschland, Europa und Übersee. Er ist freischaffend auch als Chorleiter, Ward-Lehrer und Orgelsachverständiger tätig. Ein Masterstudium Chorleitung bei Peter Dijkstra hat er kürzlich mit „sehr gut“ beendet. Seine Abschlüsse an der Hochschule für Kirchenmusik Halle (Saale) und an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig liegen schon einige Jahre zurück. Dadurch konnte er Anstellungen an bedeutenden Kirchenmusikstellen wie Wuppertaler Kurrende, Kantorat Saalfeld (Saale) und in Frankfurt (Oder) übernehmen. Als Auszeichnungen für seine Verdienste erhielt er die Leopoldmedaille und die Bach-Plakette der Stadt Frankfurt (Oder).

Gerhard Fehn ist Schauspieler, bekannt unter anderem aus Verfilmungen wie Wilsberg ( Phantomtod 2024; MünsterLeaks 2017; Filmriss, 2007), Da Vinci’s Demons (2013), Über die Unendlichkeit (2019) sowie einigen kleineren Rollen in den Serien Verbotene Liebe, Lindenstraße und Tatort.
Geboren 1948 in der Theaterstadt Meiningen und aufgewachsen in der Theaterstadt Mannheim, war sein Weg zur Bühne eine logische
Entwicklung. Mit 34 Jahren gab er seinen Beamtenstatus (auf Lebenszeit) auf und begann an der Badischen Landesbühne in Bruchsal seine professionelle Karriere als Schauspieler. Diese führte ihn auf zahlreiche Bühnen in Deutschland (und Liechtenstein).
Zudem arbeitete er 30 Jahre regelmäßig als Regisseur, wirkt seit 40 Jahren in zahlreichen TV- und Filmproduktionen mit und ist gefragter Sprecher für Synchron, Werbung, Hörspiele, Features und Games. gerhardfehn.de

Die Orgel in Holzhausen: 1788 begann der Dachwiger Orgelbauer Johann Michael Hesse mit dem Bau der Orgel, die er erst 1801 fertigstellte. Zu dieser Zeit waren so lange Bauzeiten durchaus üblich, aufgrund der vergangenen Hungers- und Kriegsjahre fehlten oft die Mittel. Im Laufe ihrer Geschichte erlebte die Orgel mehrere Umbauten, so unter anderem durch den Sohn des Erbauers Ernst Ludwig Hesse, der ein zuvor gestohlenes Flötenregister ersetzte. Friedrich Meißner nahm die Instandsetzungsarbeiten 1867 vor, Hugo Böhm 1897. 1928 musste die Orgel aufgrund von immensen baulichen Schäden der Kirche ausgelagert werden. 1929 wurde sie durch Böhm auf der ersten Empore wieder aufgebaut. Wo die Orgel zuvor stand, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Trotz einiger Veränderungen verfügt das Instrument über einen hohen Anteil originaler Substanz. 2014-2017 wurde die wertvolle Orgel durch die Orgelbau Waltershausen GmbH restauriert und die Disposition auf den erhaltenswerten Zustand von 1867 zurückgeführt. Die Orgel verfügt über 19 Register auf zwei Manualen mit Pedal, einem Cymbelstern und einen Tremulanten. Eine Besonderheit sind die marmorierten Tastenfronten.
