Termin Details


Mein Gmüth ist mir verwirret |

Orgel: Volker Jaekel, Berlin |
Saxophon: Gert Anklam, Berlin |

Eintritt: 12 ,- Euro |

Jaekel & Anklam-Foto-Tivadar-Nemesi

Der Berliner Organist Volker Jaekel wird nicht nur die große Kirchen-Orgel spielen, sondern auch ein von ihm mitgebrachtes Orgel-Portativ, welches die kleinste, tragbare Form der Orgel darstellt. Der renommierte Saxophonist Gert Anklam wird natürlich alle Paletten seines Saxophones zum Klingen bringen, aber auch noch seine chinesische Mundorgel Sheng. Somit erklingen insgesamt drei Orgeln und zwei Saxophone zu diesem außergewöhnlichen Konzert. Das Programm spannt einen Bogen durch die Zeiten von Alter Musik bis zum Jazz, Weltmusik und Tango.

Volker Jaekel lebt und arbeitet als Pianist, Organist, Chorleiter und Komponist in Berlin. Konzert-Tourneen und Festivals führten ihn durch Europa, Brasilien, Indien, Vietnam, Japan, Australien, Ägypten und Russland.
Mit seinem Trio SPACE OF COLOURS verwirklichte Volker Jaekel seine Vorstellung von stilübergreifender Musik – Jazz, Klassik und Weltmusik zu einem neuen farbigen Klanggebilde verschmelzen zu lassen.
Seine neuesten Projekte sind neben Solopiano-Konzerten, DuoKonzerte mit Gert Anklam – Saxophon, einem Duo-Programm mit der Bandoneonistin Judith Brandenburg und Bühnenprogramme mit der Schauspielerin und Sängerin Cora Chilcott.

Der Berliner Musiker und Komponist Gert Anklam entwickelte durch Klangforschung auf dem Baritonsaxophon seinen unverkennbaren Saxophon-Sound. Neben Live-Konzerten auf internationalen Bühnen komponiert er für Hörfunk und Theater.
Bekannt geworden durch seine ungewöhnliche solistische Spielweise auf dem voluminösen Baritonsaxophon, arbeitet er seit 1997 mit der Künstlerin Beate Gatscha an intermedialen und interkulturellen Konzepten, beeinflusst durch Studienaufenthalte und Konzerte in Indien, Afrika und Amerika und die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Kulturen. Sein Interesse für außereuropäische Musikkulturen und der Spaß am Erforschen neuer Klangkonzepte prägt das reichhaltige musikalische Spektrum seiner künstlerischen Projekte und Kompositionen. Wesentliches Gestaltungsmerkmal seiner Kompositionen für Saxophon solo ist die Zirkularatmung. Die Zirkularatmung ist eine Jahrtausende alte Technik, die man unter anderem bei den australischen Ureinwohnern und bei den Flötenspielern in Rajasthan finden kann. Seit den sechziger Jahren wird sie von Musikern überall auf der Welt praktiziert. Eine starke Inspirationsquelle für seine Kompositionen fand er in der faszinierenden musikalischen Welt des asiatischen Kontinents.

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