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Siglo de Oro – Spanische Musik aus der Zeit Karl V. und Philipp II.

Samstag, 10. Juli 2021 | 19:30 Uhr | St. Johanniskirche, Herpf

Sebastian Knebel, Dresden – Orgel
Thomas Friedlaender, Dresden – Zink und Percussion

Werke von Ortiz, Pedraza, de Heredia und de Arauxo

Eintritt: 10,- Euro

 

Sebastian Knebel

Sebastian Knebel ist einer der gefragtesten mitteldeutschen Spezialisten für Orgel und Cembalomusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse.

Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz, in die USA und nach Mexiko. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein.

Seit 2007 wirkt Sebastian Knebel regelmäßig als Gastorganist bei der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston

 

Thomas Friedlaender

Thomas Friedlaender, geboren 1966 in Magdeburg, lebt freischaffend in Dresden. Er studierte zunächst an der Dresdner Musikhochschule moderne Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern. Seit 1990 beschäftigt er sich mit der alten Bläserkultur für Zink und Trompete zwischen 1450-1830. Er studierte in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation), in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Bruce Dickey – Zink, Edward H. Tarr und Jean Francois Madeuf – Naturtrompete) und nahm privaten Perkussionsunterricht bei Michael Metzler und Peter Bauer.

In den letzten Jahren bestimmen zunehmend reine Improvisationskonzerte, Ausstellungseröffnungen, Performances und übergreifende Veranstaltungsformen sein Arbeitsspektrum.

Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten in den vergangenen Jahren zu mehreren eigenen Projekten mit dem Ziel, die jeweilige Atmosphäre des Veranstaltungsortes mit Musik der Zeit – vom Mittelalter bis zur Moderne – anschaulich lebendig werden zu lassen. Friedlaender ist künstlerischer Leiter der Dresdner Veranstaltungsreihen Offenes Palais – Musik und Kunst im Großen Garten, Dresdner Totentanz, und Loschwitzer Elfenbein. Seit 2000 ist er Beirat im Förderverein Palais Großer Garten Dresden, der sich für die festliche Nutzung des ersten Barockbaus in Sachsen engagiert.

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