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Sandmalkunst & Orgelimprovisation

Mittwoch, 29. Juni 2022 | 21:00 Uhr | Erfurt (Predigerkirche)

Jakob Dietz (Weimar) – Orgel
Anne Löper (Witzenhausen) – Sandkünstlerin

Meditative Orgelmusik mit Sandmalkunst an die Leinwand projiziert

Eintritt: 12,- €

Anne Löper © Corwin von Kuhwede

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anne Löper:  Aufgewachsen in der Oberlausitz/Sachsen, Abitur, Berufsausbildung zur Grafikerin in Dresden.

Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Fachbereich Buchkunst/Illustration zur Diplom-Grafikdesignerin, Illustratorin. In Leipzig seit 2002 als freischaffende Künstlerin tätig. Seit 2012 lebt und arbeitet die Künstlerin in Witzenhausen.

Während der Zeit des Studiums der Illustration arbeitete sie oft hinter verschlossenen Türen und kam erst heraus, wenn die Zeichnungen „fertig“ oder „perfekt“ waren. Sie suchte vor allem gegen Ende ihres Studiums nach einer tieferen und wahrhaftigeren Art und Weise, sich in Bildern auszudrücken.

Die Entdeckung der Sandtechnik ermöglicht ihr in Echtzeit vor Publikum kunstvolle Sandbilder entstehen zu lassen. Durch eine tief verankerte Kunstfertigkeit konnte sich für sie dieser Weg zur freischaffenden Künstlerin mit dieser Technik entwickeln. Die Betätigung mit der Sandtechnik findet sich in weitgefächerten Arbeitsbereichen wie zum Beispiel: in Fernsehproduktionen, Musikvideos, Liveprojekten mit Musikern, Theaterproduktionen und als Performancekünstlerin in ihren eigenen Projekten.

Jakob Dietz Copyright: Guido Werner

Jakob Friedemann Dietz (*1996) wuchs im oberhessischen Romrod auf und absolvierte die kirchenmusikalische C-Ausbildung am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz. Er studiert gegenwärtig Kirchenmusik (A) sowie im Masterstudiengang Orgelimprovisation an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zu seinen Lehrern zählen Martin Sturm, Bernhard Klapprott, Matthias Dreißig und Michael Kapsner. Meisterkurse u.a. bei Enrico Viccardi, Wolfgang Seifen, Loïc Mallié, Franz Josef Stoiber und Edoardo Bellotti ergänzen seine Ausbildung. Sein Studium im Studiengang Gymnasiallehramt mit den Fächern Musik und Geschichte in Weimar und Jena schloss er im Jahr 2020 mit dem Ersten Staatsexamen mit Auszeichnung ab.

Orgel in der Predigerkirche Erfurt

1579 wurde von Heinrich Compenius d. Ä. die erste Orgel in der Predigerkirche erstellt. Über Größe und Disposition ist heute nichts Genaues mehr bekannt.
1648 erbaute Ludwig Compenius (Enkel von Heinrich Compenius) ein Instrument, deren prachtvoller barocker Prospekt bis heute erhalten geblieben ist. Diese Orgel, welche über zwei Manuale und Pedal verfügte, war von Anfang an sehr störanfällig und wurde mehrfach umgebaut, u. a. 1740 durch den Erfurter Orgelbauer Franciscus Volckland.
1899/1900 wurde durch die Orgelbaufirma Friedrich Walcker, Ludwigsburg eine neue Orgel mit pneumatischer Traktur und Kegelladen errichtet. Sie verfügte über 60 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Ihr technischer Zustand wurde nach 1950 so schlecht, dass 1963 bei der Potsdamer Orgelbaufirma Alexander Schuke ein Neubau in Auftrag gegeben wurde. Fertigstellung und Einweihung erfolgte 1977. Das Instrument verfügt nun über 56 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. 2002 wurde der Spieltisch mit einer elektronischen Setzeranlage ausgestattet.
Seit 45 Jahren steht die Schukeorgel nun im Mittelpunkt einer umfangreichen Konzertreihe, die von Mai bis September (jeden Mittwoch 20.00 Uhr) stattfindet. Dabei beeindruckt neben der Klangvielfalt des Instrumentes auch die einzigartige Akustik der Predigerkirche“.

Schuke-Orgel der Predigerkirche Erfurt, Foto: M.F.Schmidt

 

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